Strategie & Massnahmen

Um Sinn und Zweck einer Unternehmensstrategie zu veranschaulichen, ziehe ich gerne einen Vergleich mit der Navigation eines Schiffes: Aufgabe eines Kapitäns ist es, trotz rauer See nicht nur irgendeinen sicheren, sondern den richtigen Hafen anzusteuern. Dazu benötigt der Kapitän die genauen Koordinaten seines Ziels, eine erfahrene Crew sowie die nötigen Instrumente, welche ihn sicher zum richtigen Zielort bringen.

Leider fehlen vielen KMUs die exakten Angaben zu ihrem Zielort. Sind diese nicht klar definiert, reichen ein kompetentes Team und die richtigen Instrumente meist nicht aus, um das Unternehmen auf Kurs zu bringen und eine optimale Wertschöpfung zu generieren. Sie mögen das Unternehmen vielleicht auf dem Markt halten, indem sie bei Turbulenzen einen sicheren „Hafen“ finden. Offen bleibt aber die Frage, ob dieser auch der Richtige ist, um das Potential des Unternehmens optimal auszuschöpfen.

Kurzum: Eine sorgfältig ausgearbeitete Strategie, basierend auf einer klaren Vision, unter Berücksichtigung sämtlicher Einflussfaktoren, erhöht die Erfolgschancen eines Unternehmens massiv und schafft einen klaren Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend hart umkämpften Markt. 

Ziele einer Unternehmensstrategie:

  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Erfolgschancen
  • Konkreter Massnahmenplan zu Realisierung der Vision
  • Prüfung und Förderung der Ideen und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Optimale Positionierung des Unternehmens im Markt
  • Ausspielen von Alleinstellungsmerkmalen (Differenzierung)
  • Aktive, effiziente und effektive Zielerreichung, anstatt passive Reaktion auf den Markt
  • Aufzeigen einer klaren Stossrichtung für die Mitarbeiter (und indirekt auch für die Kundschaft)
  • Formung des Unternehmens zu einer Einheit
  • Basisdokument für die Organisation und sämtliche Reglemente

Praxisbeispiele

Reorganisation

Im vorliegenden Fall hatte ich es mit einem Unternehmen zu tun, welches schon Jahre auf dem Markt ist; ein Beweis dafür, dass es in der Vergangenheit einiges richtig gemacht hat. Trotzdem war es mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert, welche sich hauptsächlich in einer hohen Personalfluktuation, schwacher Arbeitsmoral, einer sinkenden Marktnachfrage und zahlreichen Effizienz- und Effektivitätsverlusten in Strukturen und Prozessen zeigten. Ein Hauptgrund dafür war der Ressourceneinsatz.mehr

Organisation folgt Strategie

Ich durfte jüngst ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen begleiten, welches jedoch unter den Konsequenzen suboptimaler und nicht abgestimmter interner Prozesse und Instrumente zu leiden hatte. Konsequenz waren Reibungsverluste und Ineffizienzen in hohem Ausmass. Auch war es weit entfernt von den Digitalisierungsansätzen wie Vernetzung, Informationstransparenz, technischer Unterstützung und der Bereitstellung von Entscheidungsgrundlagen per Knopfdruck. Der Inhaber des Unternehmens hat die Problematik erkannt und Massnahmen eingeleitet.mehr

Schrittweises Vorgehen bei Kooperationen

Eine saubere Grundlagenerarbeitung ist für eine Kooperation oder auch einen Unternehmensverkauf unerlässlich. Dabei ist das detaillierte Wissen bezüglich dem Istzustand des Unternehmens genauso wichtig, wie die klare Vorstellung zur künftigen Situation. Manchmal bestehen aber derart viele unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten, dass es sich lohnt, schrittweise vorzugehen.mehr

Zurück zu den Kernaufgaben

Immer wieder treffe ich Strukturen an, in welchen der Geschäftsführer für sämtliche Belange zuständig ist und kaum mehr die Möglichkeit hat, sich um seine eigentlichen Kernaufgaben zu kümmern. Vielleicht kennen Sie ein ähnliches Beispiel wie dieses hier, das ich in einem Kleinunternehmen aus der Industrie angetroffen habe.mehr

Arbeitseinsatz soll sich lohnen

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wieviele Unternehmen und Unternehmensführer grössten Arbeitseinsatz leisten, während dies der Ertrag in keinster Art und Weise widerspiegelt. Eine klare Strategie und ein durchsetzungsstarkes Massnahmenpaket können dem entgegenwirken, wie das folgende Beispiel zeigt.mehr